Seelsorgeverband
Der heilige Goar
Patron der Pfarrkirche Muri

   
St. Goar
Goar (mitte), Niklaus von der Flüe (links) und Burkhard (rechts)

Goar wurde um das Jahr 500 im Südwesten Frankreichs geboren. Sein Name bedeutet in der althochdeutschen Sprache «Gott ist stark». Als junger Priester wandert er in die noch wenig besiedelten Gebiete am Mittelrhein aus. Er lässt sich als Einsiedler in der Nähe von Koblenz nieder. Seine Einsiedelei wird von vielen Menschen aufgesucht. Goar kümmert sich um die Reisenden auf dem Rhein und die Kranken der Gegend. Schnell verbreitet sich sein Ruf, seine Wundertaten erwecken das Staunen der Menschen.
Goar sollte Bischof von Trier werden. Er will aber seine Einsiedelei nicht verlassen. Die Legende berichtet, dass Gott seine Gebete erhört hat. Er wird krank und kann sieben Jahre nicht mehr aus seiner Zelle hinausgehen.

Goar stirbt um das Jahr 575. An der Stelle, wo der Heilige gelebt hat, entsteht später das Chorherrenstift St. Goar, das 1527 im Zuge der Reformation aufgehoben wird. Die Kirche im Städtchen St. Goar ist heute evangelische Stiftskirche. Die katholische Kirche, in der der Heilige verehrt wird, befindet sich ausserhalb von St. Goar. Das Städtchen ist in der Nähe der Loreley zwischen Mainz und Köln zu finden.
St. Goar
Haupteingang Pfarrkirche

Goar, der durch seine Gastfreundschaft bekannt wurde, ist Patron der Töpfer.

Der Gedenktag des Heiligen ist der 6. Juli.


Pfarrei St. Goar • Kirchbühlstrasse 10 • 5630 Muri AG • Telefon 056 675 40 20 • Fax 056 675 40 25
Öffnungszeiten Sekretariat: Montag bis Freitag, 9.00 – 11.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr